Disziplin und gute Leistung sind sowohl während der Ausbildung, der Probezeit oder auch in der Anfangsphase besonders wichtig, und lassen die Chancen steigen, eine dauerhafte Anstellung zu finden. Aller Anfang ist schwer – dass dürfte jedem bekannt sein. In einem neuen Umfeld steht man nun vor neunen Herausforderungen, weiss nicht immer welche Erwartungen der Arbeitgeber von einem hat. Doch sollte man sich die Unkenntniss und Unsicherheit nicht anmerken lassen, denn eine Firma sucht Angestellte die motiviert, und diszipliniert sind.
Es ist wichtig während der ganzen Zeit von sich selbst ein Bild aufrechtzuerhalten, welches vermittelt, dass man stets bei der Sache ist, sehr interessiert und lernwillig ist und seine persönlichen Belange immer hinter den Bedürfnissen der Firma zurückstellt. Gerade im täglichen Berufsalltag, kann man dies dem unmittelbar Vorgesetzten vermitteln und diese Information wird weitergetragen. Wer hier seine Chance verspielt hat hinterher eher schlechte Karten.
Kommen wir zu den 3. grundsätzlich wichtigen Punkten:
Punkt 1: Pünktlichkes Erscheinen am Arbeitsplatz
Es dürfte Jedem klar sein, das man zu der vereinbarten Arbeitszeit an seinem Arbeitsplatz sein muss. Das schliesst eventuelles Betriebsbedingtes Umkleiden mit ein. Dieser Punkt ist zwar simpel, aber er wird doch so häufig nicht eingehalten. Hier verspielt man sein gutes Startkapital und wird unglaubwürdig. Wenn hier schon kein Verlass ist, wie wird sich der Mitarbeiter in anderen Situationen verhalten.
Punkt2: Der Chef hat (fast) immer Recht – Diskussion vermeiden
Oft machen (Berufs-)Anfänger folgenden Fehler: den Chef oder den Vorgesetzen in Frage stellen. Wenn der Vorgesetze einem mitteilt, wie diese oder jede Tätigkeit zu bewältigen ist, wird er sich schon etwas dabei gedacht haben. Zu häufig wollen “Neulinge” dem Chef erklären wie die Arbeit eigentlich gemacht werden solle, dabei ist man gerade in der Anfangszeit doch ersteinmal damit zu beschäftigen selber zu lernen wie “der Laden läuft”. Vorgesetzte und Chefs reagieren auf solches “besser wissen” und “in Frage stelle” mehr als allergisch. Daher gilt es zuerst, die Arbeit wird so erledigt wie gewünscht, später bietet sich immer schon noch mal die Möglicheit Verbesserungsvorschläge einzubringen. Gibt es keine Diskussionsmöglichkeit, sollte man seine Ideen lieber für sich behalten.
Punkt 3: Vorausplanung – an die Zukunft denken
Ein guter Mitarbeiter erledigt nicht nur anfallende Arbeit, sondern nimmt eventuell anfallende Probleme, uneingeplante Arbeit vorweg – denkt immer einen Schritt weiter als vom Chef verlangt. Dies zeigt dem Vorgesetzten dass man mitdenkt, Planen kann und nicht darauf angewiesen ist, jeden Handschlag den man macht vorher gesagt bekommen zu müssen. Manchmal bietet es sich an, zwei Arbeiten zugleich zu erledigen, etwas für einen Kollegen gleich mit zu erledigen oder der Firma Geld zu sparen. Auch wenn man dafür nicht immer gleich Lob bekommt – man erzeugt ein sehr positives Bild von sich – erarbeitet sich nach und nach die Qualifikation eines “wertvollen Praktikanten/Azubis/Angestellten”.
Diese 3 Tipps bieten daher eine Grundlage, wie man an einen neuen Job bzw. eine neue Herausforderung herangehen sollte. Wer sich ein Ansehen in der Firma erarbeitet hat, kann auch auf lange sicht davon ausgehen als hervoragende Mitarbeiter wertgeschätzt zu werden und auch nach und nach eigene Ideen und Vorschläge einbringen zu können und um Unternehmen aufzusteigen.