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	<title>Erasmus, Auslandspraktikum und Auslandsstudium &#187; Allgemein</title>
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		<title>Wird mal wieder am falschen Ende gespart?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 20:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten der Wirtschaftskrise ist das Geld knapp, &#252;berall, in Privathaushalten, in Unternehmen, in Landesregierungen... Allerorts wird nach M&#246;glichkeiten gesucht um ein wenig Geld zu sparen, doch muss man dabei auch die Konsequenzen dieser Sparma&#223;nahmen genau beachten - oder gegen sie ank&#228;mpfen. Dies macht zurzeit die gesamte Stadt L&#252;beck, die gegen die Sparpl&#228;ne ihrer Landesregierung in Schleswig-Holstein protestiert! <a href="http://de.eu-student.eu/wird-mal-wieder-am-falschen-ende-gespart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://de.eu-student.eu/wp-content/uploads/2010/06/plakat.png"><img class="alignleft size-full wp-image-362" src="http://de.eu-student.eu/wp-content/uploads/2010/06/plakat.png" alt="" width="250" height="340" /></a>L&#252;beck k&#228;mpft f&#252;r seine Uni</strong></p>
<p>Nachdem die Landesregierung zwecks Einsparungen beschlossen hatte, den Studiengang Medizin an der Universit&#228;t zu L&#252;beck zu streichen, gibt es gro&#223;e Proteste. F&#252;r den 16.06. bekommen alle Studenten der Universit&#228;t in L&#252;beck, wahrscheinlich auch die der L&#252;becker Fachhochschule frei. Es wird zur gro&#223;en Demo in Kiel aufgerufen, an der auch die Studenten der dortigen Uni teilnehmen wollen, um die Landesregierung doch nochmal zum Einlenken, zumindest aber zum Nachdenken zu bewegen.</p>
<p>Diese Streichung des Medizinstudiengangs an einer der renommiertesten Universit&#228;ten f&#252;r diesen Studiengang in Deutschland will man jedenfalls nicht kommentar- und kampflos hinnehmen. Zumal die Konsequenzen gr&#246;&#223;er w&#228;ren als man zun&#228;chst annehmen m&#246;chte. Nicht nur die Medizinstudenten st&#252;nden vor einer Leere in der Lehre – auch Studenten der kooperierenden FH nehmen teilweise am Studienangebot der Uni L&#252;beck im Bereich Medizin teil, z.B. wenn sie „Biomedical Engineering“ studieren.</p>
<p>Weitere Konsequenzen werden ebenfalls angemahnt: durch die Verlagerung des Medizinstudiums in Schleswig-Holstein zu einem einzigen Standort (Kiel) werden die kurzfristigen Einsparungen keine langfristige L&#246;sung sein. Denn &#252;berf&#252;llte H&#246;r- und Pr&#228;parationss&#228;le und damit ein qualitativ schlechteres Lehrangebot h&#228;tten langfristig &#196;rztemangel und Neuverschuldung zur Folge.</p>
<p>Wird die Landesregierung in Kiel reagieren? Stehen bald auch in anderen Bundesl&#228;ndern solche Einsparungen auf dem Tagesprogramm? Der 16.06. wird erste Antworten liefern – wir d&#252;rfen gespannt sein!</p>
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		<title>Als Ausl&#228;nder in Spanien arbeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 05:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In anderem Land zu arbeiten, erweist sich als eine schwierige Aufgabe, obwohl man dies haupts&#228;chlich in den Vereinigten Staaten beobachten kann. Dort gibt es eine Vielzahl von arbeitenden Ausl&#228;ndern, die haupts&#228;chlich mexikanischer, argentinischer und  mittelamerikanischer Herkunft sind. <a href="http://de.eu-student.eu/als-auslaender-in-spanien-arbeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Arbeiten in Spanien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sie arbeiten h&#228;ufig ohne die entsprechenden Aufenthaltsgenehmigungen und befinden sich illegal im Land.<br />
In Spanien existieren drei M&#246;glichkeiten zum Arbeiten. Es ist klar, dass eine Reihe von Dienstwegen gegangen werden muss, um das entsprechende Visum zu erhalten:</p>
<ul>
<li><strong>Unabh&#228;ngiger Arbeiter:</strong> Hierbei handelt es sich um Personen, die mit einer Idee und gen&#252;gendem Geld in das  Land kommen, um ihr eigenes Gesch&#228;ft zu errichten und Unternehmer zu werden.</li>
<li><strong>Arbeiter in Abh&#228;ngigkeitsbeziehung:</strong> Diese Personen kommen nach Spanien und haben bereits ein Arbeitsangebot einer spanischen Firma. Sie werden zu einem normalen Arbeitnehmer und Gehaltsempf&#228;nger.</li>
<li><strong>Kontingente f&#252;r Ausl&#228;ndischen Arbeitnehmer: </strong>Die spanische Regierung, bestimmt einmal im Jahr eine Anzahl von Personen, die in Spanien arbeiten k&#246;nnen. Diese Anzahl richtet sich nach der Arbeitsmarktsituation in Spanien. In dieses Kontingenten tritt man gew&#246;hnlich als Nachkomme eines Spaniers ein (wen man Sohn oder Enkel ist). Dieser Personenkreis kann nach Spanien kommen um Arbeit zu suchen. Zu denselben Bedingungen k&#246;nnen nur noch Personen von diesem Kontingent profitieren, die f&#252;r einen bestimmten industriellen Zweck in Spanien gesucht werden und f&#252;r die eine spezielle Verwendung vorgesehen ist.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gesetzliche Bedingungen, um eine Arbeitserlaubnis zu bekommen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Erstens ist es wichtig, dass man 16 Jahre oder &#228;lter ist, um in Spanien arbeiten zu k&#246;nnen. Au&#223;erdem ben&#246;tigt man eine Arbeitserlaubnis (die ausschlaggebend ist, um im Land bleiben zu d&#252;rfen). Von dieser Regelung sind Mitglieder mancher L&#228;nder der Europ&#228;ischen Union ausgenommen. Einmal in Spanien aufgenommen, ist eine Anerkennung des Studiums notwendig, mit welchem die Person ins Land reist. Dar&#252;ber hinaus ben&#246;tigt man eine Anerkennung (nur f&#252;r die Einwanderer mancher L&#228;nder) des Schulabschlusses im Herkunftsland.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erforderlichen Dienstwege f&#252;r eine Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigung erledigt im Allgemeinen der Arbeitgeber. <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Daf&#252;r ist Folgendes notwendig:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Arbeitgeber muss beweisen, dass es kein anderes Stellenangebot als dieses gibt und diese Stelle auch nicht in einem anderen Land angeboten wird. Aber es gibt einige Tricks, die f&#252;r diese Regelung &#246;fter angewandt werden:</p>
<ul>
<li> eine Vertrauensposition zu besetzen</li>
<li> notwendige Technische Arbeiter f&#252;r die Montage in der Produktion</li>
<li> Es handelt sich um das Kind eines Einwanderers nach Spanien (dieser muss mindestens ein Jahr in Spanien leben), oder den Ehegatten eines spanischen Staatsb&#252;rgers</li>
<li> Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis, die demn&#228;chst ausl&#228;uft</li>
<li> Kinder oder Enkelkinder eines spanischen Staatsb&#252;rgers</li>
<li> Inhaber einer zeitlich begrenzten Arbeitserlaubnis (im Allgemeinen sind dies eingereiste Personen, die in der Landwirtschaft und Viehzucht oder bei der Ernte t&#228;tig sind), die innerhalb von 4 Jahren dann in ihr Land zur&#252;ckkehren</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Besitzer eines Passes eines Mitgliedstaates der Europ&#228;ischen Union k&#246;nnen sich 3 Monate ohne Aufenthaltsgenehmigung in Spanien aufhalten, f&#252;r l&#228;ngere Aufenthalte muss ein einfacher Antrag gestellt werden, eine Arbeitserlaubnis erh&#228;lt man als B&#252;rger der Europ&#228;ischen Union ohne Probleme.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf diese Weise k&#246;nnen ausl&#228;ndischen Personen</strong>, unter der Einhaltung der vorgegebenen Vorschriften, in Spanien wohnen und arbeiten.</p>
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		<title>Argentinien: Profil der Universit&#228;t von Cuyo</title>
		<link>http://de.eu-student.eu/argentinien-profil-der-universitaet-von-cuyo/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 05:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegr&#252;ndet 1939, beherbergt diese Universit&#228;t der Republik Argentinien heute ein interessantes akademisches Angebot von zu erreichenden Titeln und Graden. Diese Universit&#228;t wird von &#246;ffentlichen Mitteln gest&#252;tzt. Demzufolge m&#252;ssen jene Studenten, die hier studieren m&#246;chten, keine Studiengeb&#252;hren bezahlen. <a href="http://de.eu-student.eu/argentinien-profil-der-universitaet-von-cuyo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Studium in Argentinien</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Universit&#228;tsgel&#228;nde befindet sich in der Provinz Mendoza und beherbergt  momentan &#252;ber 27.000 Studenten, die sich auf die diversen Kurse und Studieng&#228;nge verteilen. Es  ist  nicht au&#223;ergew&#246;hnlich, dass Studenten anderer Provinzen beschlie&#223;en, hierher umzuziehen um ihr Wunschstudium verwirklichen zu k&#246;nnen. Dies passiert aber auch an den anderen gro&#223;e Universit&#228;ten Argentiniens, wie die Universit&#228;t von Buenos Aires (UBA) oder die Universit&#228;t von Cordoba.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fakult&#228;ten und Karrieren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Universit&#228;t Cuyo (UNCU) besitzt 11 Fakult&#228;ten. Diese sind: Kunst &amp; Design, Land-  und Forstwirtschaft, angewandte Wissenschaften, Industrie-, Wirtschafts- und Medizinwissenschaften, Politik- und Sozialwissenschaften, Ingenieurswissenschaft, Zahnheilkunde, Grund- und Sonderschulen, Institut BALSEIRO, Rechtswissenschaften,  Technische Universit&#228;t, Institut f&#252;r Grundlagenforschung und schlie&#223;lich das Hochschulinstitut f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesen Institutionen werden Karrieregrade, Mastergrade, Doktorgrade und Postgraduierungen als Studieng&#228;nge angeboten. Es wurde auch damit begonnen, Untergrad-Kurse (Grund-, Diplom-, Multikurse) anzubieten. In au&#223;erschulischen Kursen wird in verschiedenen k&#252;nstlerischen Disziplinen und Sprachen unterrichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Forschung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zus&#228;tzlich zu der Erf&#252;llung der Aufgaben des Unterrichtens, hat die UNCU ihren Forschungs-Bereich. Seit dieser Bereich ins Leben gerufen wurde, gibt es verschiedene Programme, die darauf abzielen, spezielle Fachkr&#228;fte auszubilden. Auf der anderen Seite gibt es Workshops zu ausgew&#228;hlten Themen, die den Austausch und die Verbreitung von Projekten f&#246;rdern. Man kann sich &#252;ber die Web-Site informieren, wo die Projekte an der Universit&#228;t stattfinden. Au&#223;erdem muss hier erw&#228;hnt werden, dass die Universit&#228;t j&#228;hrliche Wettbewerbe stattfinden l&#228;sst, welche als Anreiz f&#252;r die Forschung dienen und deren Anforderungen nach den jeweiligen Projekten variieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zus&#228;tzlich zu den oben genannten Dingen ist interessant, dass die UNCU &#252;ber eine eigene Bibliothek (Zentralbibliothek) sowie eine Vielzahl von Abkommen verf&#252;gt und Programme zum Wohlergehen der Studenten anbietet.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschlie&#223;end ist zu sagen, dass die <strong>Universit&#228;t Cuyo eine gemeinn&#252;tzige Stiftung</strong> ist, die 1978 mit dem Auftrag zur Verbreitung von Wissen und der F&#246;rderung der akademischen, wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung gegr&#252;ndet worden ist. Durch ihre Institute und Zentren werden neue M&#246;glichkeiten in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen angeboten, was auch f&#252;r die Umsetzung der eigenen Projekte der Universit&#228;t f&#246;rderlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Link zur Universit&#228;t von Cuyo</strong>:  <a title="Universidad de Cuyo" href="http://www.uncu.edu.ar/" target="_blank">www.uncu.edu.ar</a></p>
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		<title>Deutschland im Hochschulbildungs-Vergleich</title>
		<link>http://de.eu-student.eu/deutschland-im-hochschulbildungs-vergleich/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 15:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche wurde die neue Ausgabe der j&#228;hrlich erscheinenden OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ vorgestellt, die den Stand der Bildung in den wichtigsten Industrienationen vergleicht. F&#252;r Deutschland sieht es gar nicht so gut aus: F&#252;r Viele vielleicht ein Anreiz, &#252;ber den Tellerrand hinauszuschauen, um den Schritt in ein „attraktiveres“ Land zu wagen. <a href="http://de.eu-student.eu/deutschland-im-hochschulbildungs-vergleich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt der Studie, die &#252;berwiegend auf Daten aus den Jahren 2005 und 2006 aufbaut, sind Zahlen zu den Bildungsergebnissen, den Investitionen in die Bildung und zur Bildungsbeteiligung. Diese beziehen sich auf unterschiedliche Bildungsstufen und -bereiche. Des Weiteren wird auch das Feld der Besch&#228;ftigung ber&#252;cksichtigt. Im Folgenden sollen die f&#252;r uns relevanten Daten zur Hochschulthematik im Vordergrund stehen.</p>
<p><strong>Zulauf und Abschluss – mangelhaft</strong></p>
<p>Unabh&#228;ngig davon, wie man die Vergleichbarkeit von nationalen Bildungssystemen, die trotz zunehmender Vereinheitlichung immer unterschiedliche Ausgangsbedingungen aufweisen werden, an sich bewerten mag, ist es doch &#228;u&#223;erst auff&#228;llig, dass Deutschland h&#228;ufig auf den hinteren R&#228;ngen zu finden ist. Das zeigt sich schon bei den Studienanf&#228;ngern. Liegen diese im OECD-Durchschnitt bei 56%, so ist Deutschland mit 35% weit abgeschlagen. Zwar ist seit 1996 ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Aber im Vergleich zu den Spitzenreitern Australien, Polen, Island, Finnland, Schweden und Neuseeland, die allesamt &#252;ber 70% liegen, wirkt dieser Einschub dennoch blass.</p>
<p>Hiermit korrespondieren auch die Zahlen zu den Hochschulabsolventen. Stieg deren Anteil in Deutschland von 14% im Jahr 1995 auf 21% im Jahr 2006, so verzeichnet der OECD-Durchschnitt im gleichen Zeitraum einen Sprung von 20 auf 37%. Zum konkreten Vergleich: Auch hier finden sich fast dieselben Spitzenreiter, n&#228;mlich Island, Australien, Neuseeland, Finnland und Polen, die eine Absolventenquote von weit &#252;ber 40% haben.</p>
<p><strong>Die Gr&#252;nde?</strong></p>
<p>Was f&#252;r die wirtschaftliche Entwicklung kein gutes Zeichen ist, da sie auf eine zunehmende Zahl an hoch qualifizierten Arbeitskr&#228;ften angewiesen ist, muss f&#252;r den Einzelnen erstmal nicht unbedingt schlecht sein. Denn ein Weniger an Studenten k&#246;nnte auch dahingehend ausgelegt werden, dass mehr f&#252;r sich selbst bei geringerer Konkurrenz bleibt. Doch abgesehen von der Kurzsichtigkeit dieses Arguments l&#228;sst eine ged&#228;mpfte Studierstimmung in der Regel auf schlechte Studierbedingungen schlie&#223;en. In Deutschland wird ein wesentlicher Grund f&#252;r jene wohl im immer noch tief sitzenden Schock wegen der Studiengeb&#252;hren liegen.</p>
<p>An den Jobchancen scheint es augenscheinlich nicht zu hadern. Denn in Deutschland waren 2006 79,8% der Frauen und 87,6% der M&#228;nner mit Bildungsabschl&#252;ssen des Terti&#228;rbereichs erwerbst&#228;tig – was bei weitem nicht genug ist. Doch damit liegt seine Erwerbsquote im OECD-Mittelfeld (79,4% der Frauen und 89,1% der M&#228;nner). Bei den Bildungsausgaben pro Student rangiert Deutschland sogar &#252;ber dem Durchschnitt, aber nur in absoluten Zahlen. Im Verh&#228;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegen diese darunter. Die USA, Schweiz, Kanada, Australien, Niederlande, Schweden &#214;sterreich, D&#228;nemark, Norwegen und Gro&#223;britannien geben &#252;brigens am meisten f&#252;r ihre Studenten aus.</p>
<p><strong>Der Reiz des Anderen</strong></p>
<p>Angesichts der bisherigen Zahlen verwundert es wenig, wenn Deutschland mit 2,8 % die h&#246;chste Quote an im Ausland Studierenden aufweist. Hier scheinen doch die entsprechenden F&#246;rderprogramme und -ma&#223;nahmen zu greifen. Interessanterweise ist Deutschland jedoch auch sehr attraktiv f&#252;r ausl&#228;ndische Studenten, die 8,9% der Hochschullandschaft ausmachen. Nur die USA (20%) und Gro&#223;britannien (11,3%) liegen dar&#252;ber. Frankreich, Australien, Kanada und Japan ziehen ebenfalls einen hohen Anteil ausl&#228;ndischer Studenten in ihren Bann. Hier w&#228;re es nat&#252;rlich aufschlussreich zu erfahren, welches die Gr&#252;nde f&#252;r die Wahl des jeweiligen Landes sind.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bmbf.de/pub/bildung_auf_einen_blick_08_wesentliche_aussagen.pdf">BMBF</a></p>
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		<title>Geisteswissenschaften und Karriere! Geht das?</title>
		<link>http://de.eu-student.eu/geisteswissenschaften-und-karriere-geht-das/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geisteswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[„Alles und nichts“ – so ungef&#228;hr lie&#223;en sich sicherlich die Antworten zusammenfassen, die Studenten der Geistes- und Sozialwissenschaften auf die Frage geben, was man denn mit solch einem Studium beruflich anfangen k&#246;nne. Allzu verkehrt scheint dieses Motto aber gar nicht zu sein, weist es doch auf eine gewisse Variabilit&#228;t hin, die in die heutige Zeit passt. <a href="http://de.eu-student.eu/geisteswissenschaften-und-karriere-geht-das/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor man in die Diskussion um die Erwerbschancen von Geistes- und Sozialwissenschaftlern einsteigt, lohnt sich zuerst ein Blick auf die gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen. Wir leben und arbeiten in einer Zeit, denen einige Forscher der ihnen angeh&#246;rigen Disziplinen beispielsweise den Stempel der fl&#252;chtigen Moderne oder der Risikogesellschaft aufgedr&#252;ckt haben. Sie ist unter anderem durch einen &#228;u&#223;erst flexiblen Arbeitsmarkt und eine un&#252;bersichtliche Entwicklung gekennzeichnet. Lebenslange Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse, vorgezeichnete Laufbahnen und verl&#228;ssliche Absicherungen sind sp&#228;testens seit dem Ende der 1980er Jahre eher die Ausnahme. Niemand kann exakt vorausberechnen, was morgen sein wird. Flexibilit&#228;t und Improvisationsverm&#246;gen werden folglich zu immer gefragteren F&#228;higkeiten.</p>
<p><strong>Zwei Wege</strong></p>
<p>In dieses Horn k&#246;nnen angehende Geistes- und Sozialwissenschaftler sto&#223;en. Ihnen ist kein Karriereweg vorgezeichnet. Das wissen auch die meisten von ihnen und das ist f&#252;r viele auch der Grund, warum sie sich f&#252;r solch ein Studium entscheiden. Dessen Zulauf ist immer noch ungebrochen. Neben dem Interesse f&#252;r das jeweilige Fach d&#252;rfte daf&#252;r ein anderer Grund ebenfalls ausschlaggebend sein: die damit verbundene relative Freiheit. Geistes- und Sozialwissenschaftler haben n&#228;mlich generell, anders als die meisten ihrer Kommilitonen, die Wahl zwischen zwei Wegen – dem fachspezifischen oder dem des Seiteneinsteigers.</p>
<p>Zugegeben ist die Chance, sp&#228;ter in dem eigenen Fach zu arbeiten, entweder in einer artverwandten T&#228;tigkeit oder gar als Wissenschaftler, &#228;u&#223;erst gering. Berufe in diesen Feldern, sei es in Stiftungen, Museen usw., werden nicht selten aus &#246;ffentlichen Geldern (mit)finanziert, die immer knapper werden. Wenn man nicht gerade auf gute Beziehungen verweisen kann, bedarf es hierf&#252;r schon eines starken Ehrgeizes und hervorragender Leistungen. Vor allem bietet sich schon in den ersten Semestern die Grundsteinlegung f&#252;r den sp&#228;teren Beruf durch eine thematische Spezialisierung an, die sich nicht nur in der gezielten Wahl der Lehrveranstaltungen, sondern auch in einem entsprechenden Nebenjob, in untermauernden Praktika oder Engagements bei den jeweiligen Organisationen niederschlagen sollte.</p>
<p><strong>Der Vorteil</strong></p>
<p>Wahrscheinlicher wird f&#252;r den Gro&#223;teil jedoch der Berufseinstieg in einer relativ artfremden T&#228;tigkeit sein. &#220;berall dort, wo flexible Allrounder ben&#246;tigt werden, haben Geistes- und Sozialwissenschaftler gute Chancen. Auch oder, vielleicht sogar, gerade wenn das Studium auf den ersten Blick einen roten Faden vermissen lie&#223;. Denn f&#252;r gew&#246;hnlich erlernen Geistes- und Sozialwissenschaftler die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens, bekommen aber, nicht zuletzt durch ihre meist breit gef&#228;cherten Aktivit&#228;ten w&#228;hrend des Studiums, ein hohes Ma&#223; an Allgemeinbildung und (fremd)sprachlicher sowie sozialer Kompetenz mit auf den Weg. Beides f&#252;hrt dazu, dass sie Kommunikation und Kreativit&#228;t auf der einen, Management- und Organisationsverm&#246;gen auf der anderen Seite mitbringen, was in dieser Kombination heutzutage immer st&#228;rker gefragt ist. So ist sich fast jedes Unternehmen der Notwendigkeit von geeignetem Personal bewusst, das f&#252;r gute Verbindungen zwischen ihm und dem Kunden bzw. der &#214;ffentlichkeit sorgt. Hierf&#252;r sind Geistes- und Sozialwissenschaftler besonders geeignet.</p>
<p><strong>Die Probleme</strong></p>
<p>Dem m&#252;ssen sie sich erst einmal bewusst werden. Weniger ihre Studiumswahl, sondern vielmehr ihr mangelndes Selbstbewusstsein scheint ihnen beim Berufseinstieg Steine in den Weg zu legen. So ist es nicht verkehrt, bei Bewerbungen die speziellen F&#228;higkeiten zu betonen, die f&#252;r das Unternehmen produktives Neuland sein k&#246;nnen, oder sich auch auf Stellen zu bewerben, die nicht f&#252;r Geisteswissenschaftler ausgeschrieben sind. In diesem Zusammenhang kann nicht genug hervorgehoben werden, dass man schon w&#228;hrend des Studiums F&#228;higkeiten vertieft sowie Erfahrungen ausbaut, die, gerade weil sie eine Nische besetzen oder etwas besonderes darstellen, im Berufsleben interessant machen k&#246;nnen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann „handfeste“ Kurse oder gar ein Nebenfach in Feldern belegen, die heute oftmals als selbstverst&#228;ndlich vorausgesetzt werden, zum Beispiel in Statistik, Informatik, Medien oder Wirtschaft.</p>
<p>Durchhalteverm&#246;gen ist aber gleicherma&#223;en gefragt. Auch wenn die Chancen vorhanden sind, verl&#228;uft der Weg in der Regel nicht so stringent und nahtlos wie bei den Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern, deren Studium meist schon die „green card“ f&#252;r den Job ist. Geistes- und Sozialwissenschaftler brauchen etwas l&#228;nger, um nach dem Studium mit dem durchschnittlichen Lohnniveau von Hochschulabsolventen Fu&#223; zu fassen. Besonders weil sie h&#228;ufig Seiteneinsteiger sind, wird ihr K&#246;nnen in der Praxis intensiver auf die Probe gestellt.</p>
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		<title>Europeana – Europas gigantisches Wissens-Portal</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 16:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europeana]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sich beim fl&#252;chtigen Hinh&#246;ren vielleicht anh&#246;ren mag wie die kleine Schwester von Atlantis, der versunkenen Stadt, hat bis auf die Au&#223;ergew&#246;hnlichkeit wohl nicht sehr viel mit dieser gemein. Denn hierbei handelt es sich um ein sehr ambitioniertes Online-Projekt, das Bibliothek, Museum und Archiv vereint und im Falle der Realisierung &#228;u&#223;erst fruchtbar f&#252;r die europ&#228;ische Bildungs- und Kulturlandschaft sein d&#252;rfte. <a href="http://de.eu-student.eu/europeana-europas-gigantisches-wissens-portal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a href="http://www.europeana.eu/home.php">Europeana</a>, so der Name des digitalen Portals, plant die EU, das kulturelle Erbe Europas in seiner ganzen Vielfalt jedem &#252;ber das Internet zug&#228;nglich zu machen. Neben ganzen B&#252;chern soll es ebenfalls Bilder, Musik und Filme enthalten. Die einzelnen Werke sollen nicht isoliert aufgef&#252;hrt sein, sondern im historischen Zusammenhang und in thematischen Verkn&#252;pfungen stehen.<br />
Studenten, Forschern oder allgemein Interessierten w&#252;rde das Online-Portal die Suche nach Informationen erheblich erleichtern, da zum einen der Zugang kostenlos sein soll und zum anderen aufwendiges Recherchieren, bedingt durch Reisen oder B&#252;cherw&#228;lzen, wegfiele. &#220;ber den individuellen Nutzen hinaus dient solch ein Vorhaben nat&#252;rlich der europ&#228;ischen Idee insgesamt. Denn durch einen leichteren Zugang zu Informationen werden nat&#252;rlich immer auch Austausch- und Verst&#228;ndigungsprozesse gef&#246;rdert – nicht nur zwischen den EU-B&#252;rgern, sondern auch zwischen der Bibliothek als repr&#228;sentative EU-Institution und deren Usern. Somit h&#228;tte Europeana ebenfalls einen globalen Vorbildcharakter.</p>
<p>Soweit Vorstellung und Idee. Die Ausgangsbedingungen sind dem – noch – nicht sehr f&#246;rderlich. Zur Realisierung ist die EU n&#228;mlich auf die Zulieferung des digitalen Materials durch die Mitgliedstaaten angewiesen, denen die kulturellen Objekte jeweils angeh&#246;ren, was verst&#228;ndlicherweise voraussetzt, dass diese erst einmal in digitaler Form vorliegen. Nun ist der Stand der Digitalisierung &#228;u&#223;erst unterschiedlich. Nicht zuletzt aufgrund unzureichender finanzieller Mittel ist bis jetzt nur ein Bruchteil des vorliegenden Materials digitalisiert worden. Um dem zumindest teilweise abzuhelfen, steckt die EU bis zum Jahr 2010 120 Millionen Euro in das Projekt. Ein anderes Problem liegt in der Schwierigkeit, die Digitalisierungsbem&#252;hungen von nationalen Bibliotheken, Museen und Archiven aus 27 Mitgliedstaaten unter einen Hut zu bekommen, indem zum Beispiel einheitliche Formate beachtet oder &#220;berschneidungen vermieden werden. Au&#223;erdem wird das Projekt, auch wenn es sich vorrangig um „&#228;ltere“ nationale Ausstellungsst&#252;cke handelt, wahrscheinlich Auswirkungen auf Urheberrechts- und Lizenzregelungen haben, die in ihrem vollen Ausma&#223; erst im Zuge der Praxis sichtbar werden.</p>
<p>Diesen Hindernissen zum Trotz ist der Launch des Prototyps im November dieses Jahres geplant. Mit ihm soll man vorerst in englischer, deutscher und franz&#246;sischer Sprache Zugang zu mehr als zwei Millionen Objekten haben, was allemal ein stattlicher Anfang w&#228;re. Bis 2010 sollen es dann sechs Millionen Objekte sein, die in m&#246;glichst allen EU-Sprachen einzusehen sind. Hoffen wir, es klappt, so dass Europeana nicht das Schicksal von Atlantis teilt und in der Versenkung verschwindet.</p>
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		<title>Franz&#246;sische Ratspr&#228;sidentschaft und Bildung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 21:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ratspräsidentschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den EU-Ratspr&#228;sidentschaften ist es ja so eine Sache. Kaum haben sie richtig angefangen, sind sie auch schon wieder zu Ende. Der Wechsel im halbj&#228;hrigen Turnus sei halt eher ein Mittel, um das demokratische Selbstverst&#228;ndnis der EU zum Ausdruck zu bringen, als ein Ansatz f&#252;r handfeste, nachhaltige Politik. Und doch versucht jedes Mitgliedsland, ihr einen eigenen Stempel aufzudr&#252;cken oder zumindest einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen – so nat&#252;rlich auch Frankreich, nat&#252;rlich auch im Bereich Bildung. <a href="http://de.eu-student.eu/franzoesische-ratspraesidentschaft-und-bildung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob die jeweiligen Ratspr&#228;sidentschaften, in diesem Falle die franz&#246;sische unter Sarkozy, die vom 1. Juli – 31. Dezember 2008 andauert, &#252;berhaupt eigene Akzente setzen k&#246;nnen und m&#252;ssen, sei angesichts der immer gleichen strukturellen Herausforderungen in den verschiedenen Politikfeldern durch die Globalisierung und der generell feststehenden Richtung des EU-Integrationsprozesses dahingestellt. Dennoch ist der Blick auf die konkreten Ma&#223;nahmen nicht uninteressant.</p>
<p><strong>F&#252;r eine Vielfalt der Sprachen…</strong></p>
<p>Jedem, der schon einmal in Frankreich war und mitbekommen hat, wie schwer sich die Franzosen im Allgemeinen tun, sich in einer anderen als ihrer eigenen Sprache zu verst&#228;ndigen, mag es ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern, dass ausgerechnet die franz&#246;sische Ratspr&#228;sidentschaft „ein besonderes Augenmerk auf die Sprachenvielfalt“ lenkt. Doch das Erkennen ihrer Notwendigkeit ist durchaus folgerichtig. Denn ohne die F&#228;higkeit der Verst&#228;ndigung ist ein europ&#228;ischer Wirtschaftsraum schwer vorstellbar.</p>
<p><strong>und Mobilit&#228;t</strong></p>
<p>Hierzu setzt Frankreich vor allem auf die Mobilit&#228;t von Studenten und Auszubildenden. Zu diesem Thema wird es zwei Konferenzen geben. Zur Qualit&#228;tssicherung der allgemeinen Hochschulbildung, die es vor allem durch die F&#246;rderung des Austausches von Forschern, Lehrkr&#228;ften und Studenten zu erreichen gedenkt, findet im September in Stra&#223;burg eine Konferenz statt. Au&#223;erdem leitet Frankreich den Abschluss des Beschlusses &#252;ber das „Erasmus-Mundus“-Programm. Dieses wirbt in der ganzen Welt f&#252;r die herausragende Stellung der EU im Bildungsbereich, indem es unter anderem qualitativ hochwertige europ&#228;ische Masterstudieng&#228;nge f&#246;rdert und den Bekanntheitsgrad der europ&#228;ischen Hochschulbildung in Drittl&#228;ndern zu verbessern sucht. Im November wird zudem eine Konferenz stattfinden, die sich im Rahmen der europ&#228;ischen Bildungsmesse mit der Europ&#228;isierung der Ausbildungswege besch&#228;ftigt.</p>
<p><strong>Ein Europ&#228;ischer Forschungsraum</strong></p>
<p>Des Weiteren bewegt sich Frankreich im Rahmen des so genannten „Ljubljana Prozesses“, der auf einem Treffen der Forschungsminister in Slowenien initiiert wurde. Er ist von der Einsicht bestimmt, dass die Verwirklichung eines Europ&#228;ischen Forschungsraums die komplex koordinierte Zusammenarbeit von Akteuren auf allen Ebenen erfordert. Dementsprechend will Frankreich eine Vereinbarung &#252;ber den rechtlichen Rahmen neuer paneurop&#228;ischer Forschungsinfrastrukturen schaffen. Die Nachhaltigkeit dieses Forschungsraumes soll abgesichert werden, indem eine „Sichtweise f&#252;r den Horizont 2020“ festgelegt wird, was nichts anderes hei&#223;t, als dass Ministerdebatten zu zuk&#252;nftig unumg&#228;nglichen Herausforderungen stattfinden.</p>
<p><strong>Die berufliche Bildung</strong></p>
<p>In einem anderen Prozess, n&#228;mlich dem „Kopenhagen-Prozess“, will Frankreich auf Grundlage von Empfehlungen, die von der Kommission bereits erarbeitet wurden, zu einem Beschluss kommen. Hierbei geht es um das europ&#228;ische Kreditpunkte-System f&#252;r die berufliche Bildung. Wie bei den Kreditpunkten im Hochschulbereich geht es darum, erworbene Kompetenzen international besser vergleichbar und nutzbar zu machen. Dadurch soll auch die berufliche Ausbildung insgesamt aufgewertet werden. Im November wird es dazu, aber auch zur Weiterbildung im Hochschulrahmen ein Ministertreffen in Bordeaux geben.</p>
<p>Zuguterletzt soll nicht unerw&#228;hnt bleiben, dass es der franz&#246;sischen Ratspr&#228;sidentschaft nicht nur um diejenigen geht, die ihren Weg bereits gefunden zu haben glauben, sondern auch um jene, denen die Wahl der Laufbahn erst bevorsteht. Daher stehen auch Orientierung, Beratung und Information im Vordergrund, um nicht zuletzt auch die Zahl von Schulabg&#228;ngern ohne Abschluss zu reduzieren, was in einer vierten Konferenz im September in Lyon Gegenstand des Themas sein soll.</p>
<p>Was aus den ambitionierten Pl&#228;nen geworden ist, werden wir sehen, wenn sie eine Zeit in der Praxis hinter sich haben.</p>
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		<title>Im Zeichen des interkulturellen Lernens</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 16:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[europäisches jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kennt das: Fast jede Institution stellt regelm&#228;&#223;ig eine ganz bestimmte Zeitspanne, sei es ein Jahr oder auch nur einen Tag, unter ein ganz spezielles Motto, um f&#252;r eine ganz gewisse Sache zu werben, die sie f&#252;r &#228;u&#223;erst f&#246;rderungsw&#252;rdig h&#228;lt. So auch die Europ&#228;ische Union, die das Jahr 2008 zum „Jahr des interkulturellen Dialogs“ ausgerufen hat. <a href="http://de.eu-student.eu/im-zeichen-des-interkulturellen-lernens/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doch seien wir einmal ehrlich. Mittlerweise haben wir den August des Jahres schon hinter uns gelassen: Aber wer hat von diesem Jahr schon einmal geh&#246;rt, geschweige denn bewusst an einer seiner Aktionen teilgenommen? Vor dem Hintergrund der durchaus sinnvollen und positiven Intention, die mit dem „Europ&#228;ischen Jahr des interkulturellen Dialogs“ (EJID) verfolgt wird, vielleicht ein Grund mehr, es an dieser Stelle einmal kurz vorzustellen.</p>
<p><strong>Hintergrund und Ziel</strong></p>
<p>Ein B&#252;ndel aus vielen verschiedenen Faktoren, zum Teil ein Reflex der Globalisierung insgesamt, zum Teil eine Folge des EU-Integrationsprozesses, f&#252;hrt laut entsprechender Entscheidung von Rat und Parlament dazu, dass die Interaktionen zwischen den in Europa lebenden und arbeitenden Menschen einerseits, zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen, Sprachen und ethnischen Gruppen andererseits best&#228;ndig wachsen. Genannt werden hier als genaue Ursachen zum Beispiel die gestiegene Mobilit&#228;t innerhalb des Binnenmarktes, alte und neue Migrationsbewegungen und die EU-(Ost-)Erweiterung.</p>
<p>Gef&#246;rdert werden sollen daher mit dem interkulturellen Dialog, der verst&#228;ndlicherweise mit diesem symbolischen Jahr erst richtig in Schwung kommen soll, vor allem ein weltoffener europ&#228;ischer B&#252;rgersinn, die kulturelle europ&#228;ische Vielfalt sowie die Nichtdiskriminierung und Chancengleichheit innerhalb einer Wirtschaft, die in einer komplexeren Umwelt auf Menschen angewiesen ist, um den Wohlstand zu steigern. Nicht nur der Kultur- und Kreativsektor sollen angekurbelt werden, sondern auch das b&#252;rgerschaftliche Engagement der einzelnen B&#252;rger f&#252;r Solidarit&#228;t und soziale Gerechtigkeit, so dass sich, entsprechend der hier vertretenen Grundstimmung, diese Werte und Ziele auch &#252;ber die Grenzen der EU hinaus verbreiten. Die Erforschung neuer Ans&#228;tze und die &#246;ffentlichkeitswirksame Verbreitung bereits bew&#228;hrter Methoden f&#252;r den interkulturellen Dialog, aber auch die F&#246;rderung der Bildung und sozialer F&#228;higkeiten ergeben sich daraus als ganz konkrete Ma&#223;nahmen.</p>
<p><strong>Wie sieht es praktisch aus?</strong></p>
<p>So ambitioniert und nachvollziehbar sich eben Genanntes anh&#246;rt, so zwingend stellt sich nat&#252;rlich auch die Frage, wie man denkt, all das umsetzen zu k&#246;nnen. Im Vordergrund stehen konsequenterweise eine Vielzahl von Veranstaltungen und Initiativen, die auf europ&#228;ischer Ebene sowie auf regionaler und nationaler Ebene – hier mit starkem europ&#228;ischen Bezug – durchgef&#252;hrt werden, um die Zielsetzungen des Jahres zu f&#246;rdern. Auf der <a href="http://www.interculturaldialogue2008.eu/333.html?L=1">Webseite</a> findet man im „Veranstaltungskalender“ einen detaillierten und &#228;u&#223;erst informativen &#220;berblick &#252;ber alle gewesenen und noch ausstehenden Ereignisse.</p>
<p>F&#252;r Interessierte, die nicht allzu weit reisen wollen, l&#228;sst sich mit einem Klick herausfinden, was im eigenen Land „l&#228;uft“. Ausdruck der zu demonstrierenden kulturellen Vielfalt ist der Umstand, dass jedes Mitgliedsland in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft eine eigene Strategie zur Umsetzung des EJID erarbeitet hat, die zum Download bereitsteht. Zudem wird aus Mitteln der EU in jedem Land ein spezifisches Projekt gef&#246;rdert, das sowohl die europ&#228;ische Dimension als auch die Einbeziehung vieler Menschen auf besondere Weise ber&#252;cksichtigt. So gibt es beispielsweise in &#214;sterreich das Projekt „Radiodialoge – Stimmen der Vielfalt“, in dem sechs &#246;sterreichische Freie Radios interkulturelle Redaktionsteams gebildet haben, die sich aus insgesamt 65 Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen, sozialen Hintergr&#252;nden zusammensetzen, um gemeinsam mehrsprachige Radiomagazine zu produzieren.</p>
<p>Daneben gibt es allein auf EU-Ebene eine Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen, die von Klassikkonzerten &#252;ber Fachkonferenzen- bzw. Tagungen und Ausstellungen bis hin zu Theaterauff&#252;hrungen reichen. Alles unter einem spezifischen Motto, das jeweils eine Schattierung der kulturellen, geschichtlichen und wissenschaftlichen Vielfalt widerspiegelt. Vorbeischauen lohnt sich also.</p>
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