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	<title>Erasmus, Auslandspraktikum und Auslandsstudium &#187; Vorbereitung</title>
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		<title>EU-Auslandsaufenthalt – aber die Formalit&#228;ten</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 09:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Visum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Koffer sind schon fast gepackt, die Aufregung in punkto der Dinge, die da kommen m&#246;gen, gro&#223;. Und gar nicht selten ist das b&#246;se Erwachen noch gr&#246;&#223;er. Dann n&#228;mlich, wenn man erst zu sp&#228;t merkt, dass man den Lauf der b&#252;rokratischen Formalit&#228;ten in der Vorbereitung des europ&#228;ischen Auslandsaufenthalts nur unvollst&#228;ndig absolviert hat. Also besser vorher dar&#252;ber informieren, was es zu beachten gilt. <a href="http://de.eu-student.eu/eu-auslandsaufenthalt-aber-die-formalitaeten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beste Vorbereitung f&#228;ngt nat&#252;rlich im Grunde damit an, sich neben konkretem Reiseziel, einer speziellen Praktikumsstelle oder den Studienangeboten einen generellen &#220;berblick &#252;ber die Besonderheiten des jeweiligen Landes zu verschaffen, das angesteuert werden soll. Dies kann zum Beispiel am einfachsten auf den Seiten des Ausw&#228;rtigen Amtes geschehen, da hier „aus erster Hand“ die wichtigsten Informationen auf dem aktuellsten Stand in geb&#252;ndelter Form versammelt sind.</p>
<p>Jenseits dieses doch recht allgemeinen Tipps lassen sich folgende Hinweise geben:</p>
<p><strong>Reisepass / Personalausweis</strong></p>
<p>Durch das Schengener Abkommen der EU ist ein freier Personenverkehr &#252;ber die Grenzen von 22 Mitgliedstaaten m&#246;glich, so dass es in folgenden L&#228;ndern keine Grenzkontrollen mehr gibt: Belgien, D&#228;nemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, &#214;sterreich, Polen, Portugal, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn, Island und Norwegen.<br />
Nicht zuletzt weil an den Binnengrenzen aber Kontrollen aus Gr&#252;nden der &#246;ffentlichen Ordnung durchgef&#252;hrt werden d&#252;rfen, sollte man immer einen g&#252;ltigen Reisepass oder Personalpass mit sich f&#252;hren. Eines von beiden Dokumenten ben&#246;tigt man auch f&#252;r Irland, das Vereinigte K&#246;nigreich und die EU-Neulinge Zypern, Bulgarien und Rum&#228;nien.</p>
<p><strong>Visum</strong></p>
<p>Mit den Schengen-Bestimmungen wurde auch eine gemeinsame Visumpolitik in den oben erw&#228;hnten Mitgliedstaaten eingef&#252;hrt. Nach dieser ist man verpflichtet, bei Aufenthalten, die l&#228;nger als 90 Tage pro Halbjahr andauern, ein Visum zu beantragen. Dies kann man zwar auch noch vor Ort erledigen, aber Stress vermeidet man, indem man vorab einfach die jeweilige Botschaft kontaktiert.</p>
<p><strong>Krankenversicherung</strong></p>
<p>Obwohl jedem EU-B&#252;rger ein Grundschutz im Rahmen des &#246;ffentlichen Gesundheitssystems des jeweiligen Mitgliedslandes im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls gew&#228;hrleistet wird, sind zus&#228;tzliche Ma&#223;nahmen empfehlenswert. Den einfachsten und schnellsten Weg, sich im EU-Ausland abzusichern, bietet die Europ&#228;ische Krankenversicherungskarte. Denn erstens ist jede Krankenversicherung verpflichtet, auf Antrag diese oder zumindest eine provisorische Ersatzbescheinigung kostenlos auszustellen. Zweitens k&#246;nnen sie die jeweiligen Leistungserbringer im Gesundheitswesen sofort identifizieren, da sie in allen Mitgliedsl&#228;ndern einheitliche Merkmale aufweist, so dass die Leistungen nach den Rechtsvorschriften des Aufenthaltsmitgliedstaats unkomplizierter bereitgestellt werden. Und drittens erh&#228;lt man entweder eine sofortige Erstattung der am Aufenthaltsort erforderlichen Behandlungskosten oder eine raschere Erstattung nach der R&#252;ckkehr. Einschr&#228;nkend sei erw&#228;hnt, dass sie nicht f&#252;r Gesundheitsdienstleister aus dem privaten Sektor gilt.</p>
<p>F&#252;r einen umfassenderen Schutz oder bei l&#228;ngeren Aufenthalten bietet sich eventuell auch eine spezielle Auslandskrankenversicherung an, die zum Beispiel f&#252;r Studenten mit Beitr&#228;gen zwischen ungef&#228;hr 30 und 60 Euro zu haben ist. Sie macht vor allem Sinn, weil die Leistungsinanspruchnahmen in den jeweiligen L&#228;ndern unterschiedlich geregelt sind. So kann es sein, dass die Europ&#228;ische Krankenversicherungskarte nicht &#252;berall beim Arzt oder im Krankenhaus abgegeben werden kann, ein sehr hoher Eigenanteil zu leisten ist oder nur &#228;u&#223;erst geringe Leistungen zur Verf&#252;gung gestellt werden.</p>
<p><strong>Internationaler Studentenausweis</strong></p>
<p>Nicht essenziell, aber dennoch empfehlenswert ist das Beantragen des Internationalen Studentenausweises. Denn mit ihm gehen etliche kleine Erm&#228;&#223;igungen einher, sei es bei Fl&#252;gen, Unterk&#252;nften oder Theatern, so dass sich die Geldb&#246;rse im Laufe des Aufenthaltes durchaus dankbar zeigen wird. Er hat eine international festgelegte G&#252;ltigkeitsdauer, die immer vom 01.09 eines Jahres bis zum 31.12. des folgenden Jahres reicht, und kann bei Vorlage einer aktuellen Immatrikulationsbescheinigung bzw. eines Sch&#252;lerausweis f&#252;r derzeit 12 Euro in allen studentischen Reiseb&#252;ros, Studentenwerken oder Studierendenvertretungen beantragt werden.</p>
<p><strong>F&#252;hrerschein</strong></p>
<p>Wer beabsichtigt, seine Mobilit&#228;t mit dem Auto zu optimieren, braucht sich &#252;brigens um die G&#252;ltigkeit seines daf&#252;r notwendigen Dokumentes keine Sorgen zu machen, da der &#252;bliche EU-F&#252;hrerschein, wie der Name schon verr&#228;t, in allen EU-Mitgliedstaaten g&#252;ltig ist.</p>
<p><strong>Notruf</strong> </p>
<p>Und falls doch einmal alle Stricke rei&#223;en sollten und tats&#228;chlich Not am Mann ist, sei zuguterletzt noch auf die Notrufnummer 112 verwiesen, unter der in allen EU-L&#228;ndern die Notdienste sowohl aus dem Festnetz als auch vom Mobilfunk aus zu erreichen sind.</p>
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		<title>Zur Finanzierung von Studienaufenthalten im Ausland</title>
		<link>http://de.eu-student.eu/zur-finanzierung-von-studienaufenthalten-im-ausland/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 17:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandsaufenthalt]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandspraktikum]]></category>
		<category><![CDATA[auslandsstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Studienaufenthalt im Ausland ist eine Sache, dessen Finanzierung die andere. Im Folgenden finden sich einige Hinweise, wie dem Mangel an n&#246;tigem Kleingeld schon vorab zu einem betr&#228;chtlichen Teil der Wind aus den Segeln genommen werden kann, um das betretene Neuland unbeschwerter erkunden zu k&#246;nnen. <a href="http://de.eu-student.eu/zur-finanzierung-von-studienaufenthalten-im-ausland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prinzipiell stehen der Finanzierung des Auslandsaufenthaltes &#228;hnliche Optionen zur Verf&#252;gung wie der des heimischen Studiums. Ein paar Besonderheiten gibt es jedoch.</p>
<p><strong>Auslands-BAf&#246;G</strong></p>
<p>Der einfachste und schnellste Weg ist sicherlich das Kontaktieren des BAf&#246;G-Amtes. Dies lohnt sich auch f&#252;r diejenigen, die kein Inlands-Baf&#246;g bekommen, da man bei der Vergabe davon ausgeht, dass im Ausland h&#246;here Kosten als im Inland anfallen; sprich die Bewilligungsschwelle ist deutlich niedriger. Bekommt man Inlands-Baf&#246;g, ist die F&#246;rderung so gut wie sicher. Eine wichtige Voraussetzung f&#252;r das Auslands-BAf&#246;G ist der Nachweis von Sprachkenntnissen des jeweiligen Ziellandes. Innerhalb der EU kann ein komplettes Studium bis zum Erwerb des Abschlusses gef&#246;rdert werden, auch in mehreren L&#228;ndern. Die Mindestdauer des Bildungsaufenthaltes betr&#228;gt ein Semester. Das Beste: Die Auslandssemester werden der F&#246;rderungszeit des Inlands-BAf&#246;Gs nicht hinzugerechnet. Au&#223;erhalb der EU wird bis zu einem Jahr in nur einem Land gef&#246;rdert, wobei die M&#246;glichkeit der Verl&#228;ngerung um bis zu drei Semester besteht, wenn der Aufenthalt an der dortigen Bildungseinrichtung von besonderer Bedeutung f&#252;r das gesamte Studium ist.<br />
Im F&#246;rderungspaket enthalten sind, zus&#228;tzlich zur Inlands-F&#246;rderung, die Studiengeb&#252;hren (bis zu 4.600 Euro pro Studienjahr), die Reisekosten der Hin- und R&#252;ckreise, eventuell Zusatzleistungen f&#252;r die Krankenkasse und, beim Aufenthalt im EU-Ausland, ein vom jeweiligen Land abh&#228;ngiger Auslandszuschlag, der zwischen 60 und 255 Euro monatlich liegt. Da diese Leistungen als Zuschlag gelten, brauchen sie nicht zur&#252;ckgezahlt werden.</p>
<p><strong>Bildungskredit</strong></p>
<p>Unabh&#228;ngig vom eigenen Einkommen oder dem der Eltern und sogar zus&#228;tzlich zu BAf&#246;G-Leistungen kann auch ein Bildungskredit zur Auslandsfinanzierung beim Bundesverwaltungsamt beantragt werden. Er ist auf maximal 24 Monatsraten beschr&#228;nkt und dient speziell den Studierenden in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Die H&#246;he der monatlich im Voraus bezahlten Raten kann bis zu 300 Euro betragen. Es besteht sogar die M&#246;glichkeit, neben dem monatlich auszuzahlenden Kredit einmalig bis zur H&#246;he von 6 Raten ein Teil des Kredites als Abschlag im Voraus ausbezahlt zu bekommen. Wie bei allen Krediten muss jedoch auch hier beachtet werden, dass der geliehene Betrag komplett und verzinst zur&#252;ckgezahlt werden muss.</p>
<p><strong>EU-Programm</strong></p>
<p>Nicht unerw&#228;hnt bleiben soll nat&#252;rlich auch die im Rahmen des EU-Programms „Lebenslanges Lernen“ angebotene Erasmus-F&#246;rderung. Durch diese werden speziell an europ&#228;ischen Hochschulen Studienaufenthalte f&#252;r den Zeitraum zwischen drei und zw&#246;lf Monaten unterst&#252;tzt. Aufgrund der Kooperationen der europ&#228;ischen Hochschulen fallen hierbei nicht nur keine Studiengeb&#252;hren an der ausl&#228;ndischen Hochschule an, sondern die Erasmus-Studenten bekommen auch einen „Mobilit&#228;tszuschuss“, der einer monatlichen F&#246;rderung von bis zu 200 Euro entspricht. Beim Auslandsamt der eigenen Hochschule k&#246;nnen die hierf&#252;r notwendigen Informationen eingeholt werden.</p>
<p><strong>DAAD</strong></p>
<p>Ist der Aufenthalt auf ein bis zwei Semester begrenzt, z&#228;hlt der DAAD sicherlich zu den wichtigsten Ansprechpartnern. Denn er vergibt Stipendien f&#252;r spezielle Studien- und Forschungsaufenthalte. In der Regel m&#252;ssen sich die Bewerber zum Bewerbungszeitpunkt mindestens im dritten Fachsemester an einer deutschen Hochschule befinden. Die Stipendien, die der DAAD anbietet sind &#228;u&#223;erst vielf&#228;ltig. In seiner Stipendiendatenbank l&#228;sst sicher unter Angabe von Fachrichtung, Zielland und eigenem Status nach den jeweiligen Angeboten suchen.</p>
<p><strong>Stipendien allgemein</strong></p>
<p>Je nach Zielland gibt es &#228;u&#223;erst unterschiedliche Stipendien. So vergeben beispielsweise viele Stiftungen und Organisationen j&#228;hrlich eine gewisse Anzahl von Reisestipendien. Die M&#252;he lohnt, sich einmal selbst auf die Suche zu begeben, um m&#246;glicherweise eine F&#246;rdernische zu entdecken, die auf die eigenen Vorstellungen abgestimmt ist. Als Ausgangspunkt mag der Stiftungsindex vom Bundesverband deutscher Stiftungen dienen.</p>
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