Reformen bei Studienförderung in den USA

Bislang wurden in den USA Banken vom Staat subventioniert um günstige Studentenkredite zu vergeben. Fortan will sich der Staat jedoch selbst darum kümmern, zumal er ja auch bislang fast alleine das Risiko trug. Die Einsparungen von angeblich rund 68 Milliarden Dollar über die nächsten elf Jahre sollen laut Präsident Barack Obama zu 100 Prozent an die Studenten weitergegeben werden.

Zukünftig sollen mehr so genannte Pell Grants ausgestellt werden, also nicht zurückzuzahlende Fördergelder, zudem sollen sie leicht angehoben werden. Außerdem sollen mehr Studentenkredite vergeben und auch die Rückzahlungskonditionen etwas erleichtert werden. So müssen die amerikanischen Studenten nach absolviertem Studium künftig nur noch mit zehn Prozent (bislang 15) die Kredite zurück zahlen, ausstehende Schulden werden bei regelmäßiger Rückzahlung schon nach 20 (statt bisher 25) Jahren erlassen.

In den USA ist diese durchweg positive Reform leider etwas im Schatten der Diskussionen rund um die Gesetzgebung zur Krankenversicherung geblieben. Allerdings spricht man von der größten und besten Bildungsreform seit 1944, als man Stipendien für heimkehrende Soldaten durchsetzte. Endlich einmal wird also nicht nur diskutiert, sondern auch gehandelt, mit positiven Auswirkungen auf die Bildungslandschaft und den Studenten als primären Profiteuren.

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Eine Antwort auf Reformen bei Studienförderung in den USA

  1. Monex sagt:

    Auch dass fur sozialdemokratische Wohltaten neue Gelder mobilisiert werden sollen hatte Kraft im Wahlkampf deutlich gesagt. Eines kann man ihr also nicht vorwerfen Bislang handelt sie nach der Wahl nicht anders als sie es vor der Wahl angekundigt hat..Dass dem Steuerzahler angesichts der Milliarden die nun an neuen Schulden aufgenommen werden sollen und angesichts der absehbar steigenden Steuern und Gebuhren fur die Gegenfinanzierung dieser Politik jetzt Angst und Bange wird steht auf einem anderen Blatt.

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